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Posttraumatische Belastungsstörung

Autor: Henrik Schaarschmidt

Posttraumatische Belastungsstörung: Einleitung

Eine Posttraumatische Belastungsstörung ist eine psychische Erkrankung (Klassifizierung nach ICD-10: F43.1), der ein oder mehrere belastende Ereignisse von außergewöhnlicher Bedrohung vorangehen, die z.T. Ein katastrophenartiges Ausmaß annehmen können. Die PTBS tritt gewöhnlich innerhalb eines halben Jahres nach dem traumatischen Erlebnis auf Begleiterscheinungen sind psychische und psychosomatische Symptome.

PTBS kann als Folge körperlicher und sexualisierter Gewalt, sexuellem Missbrauch in der Kindheit, Vergewaltigung, gewalttätiger Angriffe, Entführung, Geiselnahme, Terroranschlägen, Krieg, politischer Haft usw. auftreten.

Es ist an dieser Stelle unmöglich, auf alle Besonderheiten einzugehen, daher soll der Artikel auf sexuellen Missbrauch beschränkt sein.

Sexueller Missbrauch oder Vergewaltigung sind immer eine Zäsur im Leben eines Betroffenen. Erlebte, völlige Hilflosigkeit, Erleben von Ausgeliefertsein, Erleben von Todesgefahr bedingen oftmals eine PTBS, begleitet in der Regel von Dissoziations-und Depersonalisationserscheinungen, rezidivierende Flashbacks und Alpträumen.


Text veröffentlicht mit Genehmigung des Autors Henrik Schaarschmidt.